Auf Bestehendem aufbauen und neue Chancen für die Region ergreifen

Der Engadin Skimarathon soll künftig stärker als ganze Marathonwoche positioniert und in Wachstumsmärkten gezielt vermarktet werden. Das Wissen und die Erfahrung der Organisation sollen auch anderen Anlässen zur Verfügung gestellt werden, so dass die Region und der Sport noch mehr von dem Grossanlass profitieren können. Dies sind die Hauptergebnisse eines Strategieprozesses, die nun veröffentlicht wurden.

Mit rund 15'000 Teilnehmenden an sechs Rennen über acht Tage ist der Engadin Skimarathon ein Höhepunkt des Engadiner Winters und die grösste Langlaufveranstaltung der Schweiz. Im fünfzigsten Jahr seines Bestehens gibt sich der „Engadiner“ nun eine neue Strategie. Zusammen mit der Eidgenössischen Hochschule für Sport Magglingen (EHSM) haben Vereinsvorstand und Geschäftsleitung analysiert, auf welche Stärken man künftig aufbauen will und wo die Chancen bestehen, den Event stark zu positionieren.

«Der Engadin Skimarathon ist ein Sportfest, ein einzigartiges Erlebnis und ein Wirtschaftsmotor für das Engadin. Gleichzeitig können wir auch ein Ort sein, wo Know-how für Veranstaltungen im Ausdauersport gebündelt und der Region und dem Sport zur Verfügung gestellt wird», umschreibt Urs Pfister, Präsident des Vereins Engadin Skimarathon, die neue Dualstrategie des Grossanlasses. «Wir tun dies auf der starken Basis von 50 Jahren Erfolgsgeschichte und einem sehr erfahrenen Team aus OK und Voluntaris.»


Event und Region: die zweiteilige Strategie

Künftig soll der Engadin Skimarathon stärker als „Engadin Marathonwoche“ wahrgenommen werden – mit dem Traditionslauf über 42 Kilometer als Höhepunkt. «Der Frauenlauf eine Woche vor dem Marathon ist seit Jahren eine Erfolgsgeschichte und mit der Lancierung des Nachtlaufs haben wir in diesem Jahr erfolgreich ein neues Element ins Programm aufgenommen», erklärt Geschäftsführer Menduri Kasper. «Wir sehen uns jetzt genau an, wie wir das Programm bei den kommenden Austragungen entwickeln können. Im Zentrum stehen dabei die Interessen der Langläuferinnen und Langläufer aus der Schweiz und den internationalen Märkten. Skandinavien, Italien und Deutschland sind für uns im Moment die Wachstumsmärkte; wir werden sie verstärkt bearbeiten und gleichzeitig nach neuen Potentialen suchen.»

Der zweite Pfeiler der künftigen Strategie sieht vor, dass sich der Engadin Skimarathon auch ausserhalb der Marathonwoche im März stärker engagiert. «Die Organisation des Engadin Skimarathon verfügt über viel Know-how in der Organisation von Ausdauersportanlässen und einen grossen Pool an Freiwilligen», sagt Hippolyt Kempf. Kempf führte die Experten der Hochschule Magglingen im Strategieprozess des Engadin Skimarathon. «Bereits bestehen Partnerschaften mit Sommerlauf und La Diagonela; eine Zusammenarbeit mit anderen Anlässen im Engadin und die Lancierung einer „Engadin Arena“ für den Ausdauersport bietet sich an.»

«Der Engadin Skimarathon verbindet unser Tal auf einzigartige Weise und schweisst die verschiedenen Interessengruppen zusammen», fasst Präsident Urs Pfister zusammen. «Die neue, zweiteilige Strategie mit den Schwerpunkten Event und Region wird den Engadin Skimarathon noch stärker mit der Region und seinem Tourismus, aber auch mit dem nordischen Skisport und dem Ausdauersport verflechten.»

 

Bericht zum Strategieprozess zum Download

Der Schlussbericht zum Strategieprozess ist öffentlich.
Er kann hier heruntergeladen werden.

 

Kontakt für weitere Informationen

Engadin Skimarathon

Urs Pfister, Präsident | T. +41 81 851 05 03 | u.pfister@engadin-skimarathon.ch

Menduri Kasper, Geschäftsführer | T. +41 81 850 55 55 |  m.kasper@engadin-skimarathon.ch

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Engadin Skimarathon Quadratscha 18 CH-7503 Samedan
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