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LAUFTECHNIK
Die Lauftechnik ist frei. Es ist jedoch nicht gestattet, in den klassischen Spuren zu skaten. Auf der Strecke sind, wenn immer möglich, klassische Spuren eingezogen.
Frei
Auf allen Abschnitten, die mit der grünen Tafel gekennzeichnet sind, darf jeder Laufstil praktiziert werden. In Laufrichtung ist die freie Technik auf der linken Seite zugelassen. In Engpässen kann nicht nach Lauftechniken getrennt werden, weshalb dort grundsätzlich die freie Technik gilt.
Klassisch
Die Spuren für klassische Technik sind in Laufrichtung auf der rechten Seite gezogen. Die Abschnitte mit separaten Spuren für Klassiker sind durch rote Tafeln gekennzeichnet. Auf diesen Abschnitten ist es verboten zu skaten. Wer dagegen verstösst, kann disqualifiziert werden.
Start
Alle Läufer müssen sich vor dem Start entscheiden, wie sie die ersten Kilometer laufen wollen. Es gibt nach Technik getrennte Startfelder.
Links vom Korridor gilt freie Technik, rechts davon, neben dem Damenstartfeld, klassische Technik. Ein Wechsel auf den ersten Kilometern ist wegen Absperrungen nicht möglich.
Renndistanz
Teilnehmer, die sich für die 42 km gemeldet haben, können nach 21 km das Rennen in Pontresina beenden und werden in der Halbmarathon-Rangliste aufgeführt. Läufer, die für die 21 km gemeldet sind, müssen das Rennen in Pontresina beenden, ansonsten werden sie weder für 21 km noch für
42 km klassiert.
Aufstiege / Abfahrten
Die ganze Strecke muss auf Ski zurückgelegt werden. Es ist nicht gestattet, insbesondere in Aufstiegen, die Ski auszuziehen. Läufer, die sich nicht an diese Vorschrift halten, werden von der Jury disqualifiziert. Ausgenommen von dieser Vorschrift ist die Stazerwald-Abfahrt, wobei nur der speziell gekennzeichnete Fussweg benützt werden darf.
Skiausrüstung - Skiwechsel
- Die verwendeten Ski und Stöcke haben den Vorschriften der FIS zu entsprechen.
- Skiwechsel unterwegs ist verboten. Bei Defekten an Ski oder Bindung darf höchstens ein Ski ausgewechselt werden.
- Die Ski-Aufkleber werden aus ökologischen Gründen nicht mehr automatisch zugeschickt. Auf Wunsch erhalten Sie bei der Startnummernausgabe einen Aufkleber umsonst.
Wettkämpfer im Wettkampf
Der Wettkämpfer muss die gesamte Strecke aus eigener Kraft zurücklegen. Die Hilfe von Schrittmachern und schiebenden Helfern ist nicht erlaubt (IWO Art. 340.1.1).
Startblock
Der Start erfolgt im zugeteilten Startblock, welcher sich aus der Qualifikation einer Teilnahme in den vergangenen zwei Jahren am Engadin Skimarathon ergibt. Die Qualifikation für eine Kategorie bleibt, unabhängig von einer Teilnahme, allen Teilnehmenden für 2 Jahre erhalten. Erstteilnehmer, die bei der Anmeldung einen Leistungsnachweis erbringen, können in einen vorderen Startblock eingeteilt werden.
Auswertung nach Altersklassen
| Knaben / Mädchen |
U 16 |
1998-1999
(Halbmarathon/Frauenlauf) |
| Herren / Damen Jugend |
U 20 |
1994-1997 |
| Herren / Damen |
U 30 |
1984-1993 |
| Herren / Damen Master 1 + 2 |
U 40 |
1974-1983 |
| Herren / Damen Master 3 + 4 |
U 50 |
1964-1973 |
| Herren / Damen Master 5 + 6 |
U 60 |
1954-1963 |
| Herren / Damen Master 7 + 8 |
U 70 |
1944-1953 |
| Herren / Damen Master 9 – 11 |
über 70 |
ab 1943 |
Strecken- und Zielschluss
- Die Strecke wird durch ein Schlussfahrzeug kontrolliert.
- Das Ziel wird um 16.00 Uhr (42 km) / 14.00 Uhr (21 km) geschlossen. Läufer, welche nach dem offiziellen Zielschluss im Ziel eintreffen, werden nicht mehr klassiert. Der Lauf kann somit nicht gewertet werden.
- Last passing times für 42 km: Pontresina 12.45, La Punt Chamues-ch 14.15 Uhr und Zuoz 15.00 Uhr.
- Wer nach Pontresina vom Besenwagen überholt wird, darf das Rennen nicht fortsetzen und muss den Zeitmesschip dem Besenwagen abgeben. In Pontresina, La Punt und Zuoz steht ein offizieller Bus bereit. Dieser bringt die verspäteten Teilnehmer ins Ziel, wo sie ihre Effekten wieder in Empfang nehmen können.
- Marathonläufer, die nach 12.45 Uhr in Pontresina eintreffen, werden dort direkt ins Ziel eingewiesen und für den Halbmarathon klassiert.
- Die Jury behält sich vor, die Last Passing Times sowie den Zielschluss bei schwierigen Bedingungen zu verlängern.
Disqualifikation
Disqualifiziert und mit einer zweijährigen Startsperre bestraft wird, wer
- mit einer anderen als der zugeteilten Startnummer läuft
- unter falschem Namen läuft
- einer anderen Person die Startnummer überlässt
- in einem anderen als dem zugeteilten Startblock startet
- einen Frühstart verursacht
- einen Teil der Strecke anders als auf Ski zurücklegt. Ausnahme: Stazerwald-Abfahrt zu Fuss auf speziell gekennzeichnetem Weg.
- in den für die "Klassiker" reservierten Spuren skatet
- sich gegenüber Teilnehmern, Funktionären oder Zuschauern in grobem Masse unsportlich verhält
Bei einer zweijährigen Sperre geht automatisch die ursprüngliche Startqualifikation verloren, d.h. der Teilnehmer wird um einen Startblock zurückversetzt!
Proteste
Proteste sind schriftlich an die Jury einzureichen. Es sind CHF 100.- zu hinterlegen. Die Protestfrist für die Elite-Läufer dauert für die Männer bis 15 Minuten nach dem Zieleinlauf des 100. Läufers, für die Elite-Läuferinnen bis 15 Minuten nach dem Zieleinlauf der 20. Läuferin. Für alle übrigen Teilnehmer endet die Protestfrist 15 Minuten nach Zielschluss.
Dopingkontrollen
Dopingkontrollen werden gemäss Vorschriften von Antidoping Schweiz durchgeführt und müssen von den Teilnehmenden absolviert werden. Bei einer Verweigerung der Kontrolle wird diese einem positiven Dopingbefund gleichgestellt und an die Disziplinarkammer überwiesen.
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