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Teilnehmer der abgesagten Engadin Marathonwoche erhalten mehr Geld zurück

Die Teilnehmenden der abgesagten Rennen der Engadin Marathonwoche 2020 erhalten mehr Geld zurück als im Reglement vorgesehen. Dank Sonderleistungen der Sponsoren und Einsparungen können bis zu einem Drittel der Startgelder zurückbezahlt werden. Der Engadin Skimarathon erleidet aus der Absage einen erheblichen Verlust. Er kann aus Rückstellungen früherer Jahre gedeckt werden.

Nach der erzwungenen Absage des Engadin Skimarathon, des Engadin Frauenlauf und des Engadin Nachtlauf erhalten die Angemeldeten einen grösseren Teil ihrer Startgelder zurück, als vorgeschrieben. Eine vollständige Rückzahlung ist nicht möglich, da zum Zeitpunkt der durch den Kanton Graubünden kurzfristig verfügten Absage bereits ein grosser Teil der Kosten angefallen war.

Die Höhe der Rückzahlung im Falle einer Absage beträgt laut Reglement 16 Franken. Der Veranstalter Engadin Skimarathon, der die drei abgesagten Rennen durchführt, hat die Angemeldeten am Dienstag über die genauen Beträge und den organisatorischen Ablauf informiert. Teilnehmer des Engadin Skimarathon erhalten 35.- Franken, resp. 25.- Franken für den Engadin Halbmarathon, diejenigen des Frauenlaufes und des Nachtlaufes 20.- Franken zurück. Das ist wesentlich mehr, als im Reglement der Läufe vorgeschrieben ist.

«Es ist uns wichtig, dass die Rückerstattung der Teilnahmegebühren möglichst hoch ausfallen kann. Dank dem Engagement des Presenting Sponsors Helvetia und der Hauptsponsoren Pontresina, Coop und Odlo wird das nun möglich», erklärt Menduri Kasper, Geschäftsführer des Engadin Skimarathon. «Leider können wir aber nicht alles zurückerstatten, denn am Tag als uns der Kanton Graubünden die Durchführung untersagt hat, waren bereits mehr als zwei Millionen Franken ausgegeben.»

Die kurzfristige Absage der gesamten Marathonwoche 2020 trifft den Veranstalter hart. Obwohl die genaue Höhe des Verlustes noch nicht bekannt ist, ist die Existenz des „Engadiners“ gesichert. «Glücklicherweise konnten wir in den letzten Jahrzehnten immer wieder Rückstellungen für ausserordentliche Ereignisse bilden. Von diesen können wir jetzt zehren, sagt Menduri Kasper. Mit den Rückzahlungen, die bis im Juni andauern werden, schliesst der Engadin Skimarathon die verhinderte Austragung 2020 ab. Die Anmeldung für die Rennen im Jahr 2021 laufen bereits.