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Cologna, Furger und Faivre-Picon wollen den vierten Sieg am Engadin Skimarathon. Von Siebenthal mit „Engadiner“-Premiere.

Der 51. Engadin Skimarathon wartet wieder mit besten Loipenverhältnissen und einem Feld mit internationalen Spitzenläufern auf. Dario Cologna und Roman Furger bei den Männern und Anouk Faivre-Picon bei den Frauen können den Engadiner zum vierten Mal gewinnen. Der Lauf ist seit Ende Januar ausverkauft; 14'200 Läuferinnen und Läufer sind gemeldet.

Superstar Dario Cologna nimmt seinen vierten Sieg beim Engadin Skimarathon ins Visier. Allerdings wird er am Sonntag auf ein starkes Feld an Gegnern treffen. Auch der Vorjahressieger Roman Furger will den „Engadiner“ zum vierten Mal gewinnen, auch wenn seine momentane Form noch Fragen aufwirft.

 

Neben den beiden Schweizern dürften vor allem die Franzosen und Nordländer um den Sieg mitlaufen: Maurice Manificat konnte in diesem Winter schon einen Weltcupsieg verbuchen. Zusammen mit Clément Parisse und Adrien Backscheider, der ebenfalls antritt, gewann er bei der WM in Seefeld Bronze in der Staffel. Aus dem starken französischen Team gilt es zudem Jules Lapierre, Jean Marc Gaillard, Robin Duvillard und Renaud Jay zu beachten. Der starke Sprinter platzierte sich 2017 und 2018 zwei Mal in den Top fünf. Auch die Norweger mit mit Anders Gloersen (Gewinner 2014), Tord Asle Gjerdalen und Chris Andre Jespersen gehören zu den Favoriten, wie auch der in der Schweiz wohnhafte Sieger von 2015, Ilya Chernousov.

 

Spitzenfrauen haben Vortritt

Bei den Frauen gehört Nathalie von Siebenthal, die am letzten Samstag mit ihrem 7. Rang über 30km an den Weltmeisterschaften in Seefeld auf sich aufmerksam machte, zu den Favoritinnen. Zu ihren stärksten Gegnerinnen gehören Anouk Faivre-Picon aus Frankreich, die den Engadiner schon drei Mal gewonnen hat, Britta Johansson Norgen, die unangetastete Führende der Visma Ski Classics, Astrid Oyre Slind aus Norwegen und Katerina Smutna, die Siegerin von La Diagonela in diesem Jahr.

 

Die Elite und die Elite A der Frauen gehen zum ersten Mal fünf Minuten vor den stärksten Herren auf die Strecke. «Mit dem separaten Start für die besten Frauen wollen wir ihnen noch bessere Bedingungen für den Wettkampf bieten», sagt Rennleiter Adriano Iseppi. «Das Laufen im manchmal etwas gar motivierten Männerfeld bedeutet für die Frauen unnötigen Stress, und es kann auch den Rennverlauf beeinflussen. Auch für die Fernsehzuschauer wird das Frauenrennen so besser fassbar.»

 

Der Engadin Skimarathon wird vom Schweizer Fernsehen SRF produziert und in mehreren Ländern live im Fernsehen übertragen. «Die neue Mitgliedschaft in der Langdistanzserie „Visma Ski Classics“ bringt uns eine viel bessere TV-Abdeckung», freut sich Geschäftsführer Menduri Kasper. «Wir erhoffen uns dadurch in Skandinavien und Osteuropa eine Steigerung unserer Bekanntheit. Diese wird neue Langläufer ins Engadin und an künftige Marathon-Wochen bringen.»

 

Spitzenfeld für den Nachtsprint vom Freitag

Der Vorjahressieger Even Northug aus Norwegen, der schwedische Spitzensprinter Teodor Peterson und der Franzose Renaud Jay führen die Favoritenliste des Engadin Nachtsprint an. Sie treten am Freitagabend im St. Moritzer Kurpark unter anderem gegen die Schweizer Roman Furger und Erwan Käser an.

 

Auch das Frauenfeld verspricht hochklassigen Sport: mit der Vorjahres-Zweiten Elisabeth Schicho (Deutschland) und den Norwegerinnen Berit Mogstad und Alnaes Anikkekn Gjerde stehen starke Sprinterinnen am Start. Viel Beachtung beim Publikum wird auch die junge Senterin Fabiana Wieser geniessen: sie wurde im Vorjahr überraschende Dritte.

 

Live-Übertragung im Internet ab 8.15 Uhr

Der Engadin Skimarathon wird seit 2016 im Internet direkt übertragen. Der Livestream liefert ab 08.15 Uhr Impressionen aus dem Startraum und Rennbilder von der Spitze sowie von den Volksläufern. Über die Website des Engadin Skimarathon oder auf der SRF Sport App kann der Livestream abgerufen werden. Er kann auch auf mobilen Geräten gesehen werden.

 

Zusätzlich zum Livestream und der Website bietet der Engadin Skimarathon auch Resultate, Impressionen und Bilder über die sozialen Netzwerke Facebook, Instagram und Twitter. Unter der Adresse www.liveimage.ch ist zudem laufend eine aktuelle Bildergalerie zu sehen, die von Fotografen direkt von der Strecke gespeist wird.